Sicherheit geht vor
SetraWorld Magazin

Sicherheit geht vor

Hygiene- und Schutzmaßnahmen in COVID-19-Zeiten.

Hohe Sicherheit für Fahrer und Fahrgäste: Setra unterstützt Busunternehmen während der Pandemie COVID-19 mit Fahrerschutztüren, Aktiv-Filtern für die Klimaanlage und praktischem Zubehör.

Setra steht für Sicherheit, das zeigt sich auch jetzt während der Pandemie. Fahrer und Fahrgäste können ihre Fahrt an Bord der Omnibusse stets genießen. Denn sie sind mit hoher Sicherheit unterwegs – das gilt auch für den Schutz vor Infektionen.

Den intensivsten Kontakt zu Fahrgästen haben die Fahrer im öffentlichen Nahverkehr. Daher hat Setra im ersten Schritt professionelle Fahrerschutztüren für den besonders beliebten Überlandbus MultiClass LE business entwickelt. Vollflächige, transparente Trennscheiben aus dem hochwertigen Kunststoff Polycarbonat und in Kürze alternativ dazu aus Echtglas schützen Fahrer vor Tröpfcheninfektion und ersetzen improvisierte Lösungen. Damit ist der Einstieg an Tür 1 wieder möglich, und der Fahrer kann die Fahrscheine kontrollieren.

Lieferbar sind die Fahrerschutztüren sowohl als geschlossene Ausführung als auch mit Teilöffnung für den Fahrscheinverkauf. Sie sind entweder ab Werk für Neufahrzeuge oder als Nachrüstungslösung im Angebot.

Mehr Sicherheit in COVID-19-Zeiten.

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Mehr Sicherheit in COVID-19-Zeiten.

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Fahrer von Setra Reisebussen sollen vom gleichen Schutz profitieren wie ihre Kollegen im Überlandverkehr. Seit August sind daher für Setra ComfortClass 500 sowie den Doppelstockbus S 531 DT Fahrerschutztüren aus Polycarbonat bestellbar. Das betrifft sowohl Neufahrzeuge als auch die Nachrüstung.

Fahrgäste könnten Bedenken wegen des Aufenthalts in geschlossenen Räumen und einer damit verbundenen Infektionsgefahr haben. Setra aber hat ebenfalls das Klima an Bord im Blick. Linienbusse haben einen zusätzlichen Frischluftanteil durch die regelmäßigen Stopps an den Haltestellen. Der Innenraum wird durch die geöffneten großen Türen automatisch mit Frischluft durchgespült. Wenn verbaut, können zusätzliche Belüftungsöffnungen wie Klappfenster oder Dachluken benutzt werden, um eine höhere Frischluftrate zu ermöglichen. Sind jedoch werksseitig montierte Aufdachklimasysteme aktiviert, sollten Klappfenster und Dachluken jedoch geschlossen bleiben, damit Regelungsfehler vermieden werden.

Bei den Setra Reisebussen der ComfortClass 500 und TopClass 500 übernimmt die Technik der serienmäßigen vollautomatischen Klimaanlage die Frischluftzufuhr. Hier wird die Luft fortlaufend ausgewechselt. Bei gängigen Außentemperaturen zwischen 8 und 26 Grad Celsius arbeitet die Klimaanlage im maximalen Frischluftbetrieb, das bedeutet einen fortlaufenden raschen Tausch der Luft alle zwei Minuten. Sowohl bei niedrigeren als auch höheren Temperaturen sind Klimaanlagen im Mischluftbetrieb tätig. Hier erfolgt ein Frischluftwechsel im Innenraum alle vier Minuten. Zum Vergleich: In Wohnräumen ist ein Luftwechsel lediglich mindestens einmal alle zwei Stunden vorgegeben, auch in Büros nur mindestens einmal pro Stunde.

Setra legt jetzt nochmals nach: Auf Wunsch kann der maximale Frischluftanteil von Aufdach-Klimaanlagen der ComfortClass 500 sogar um ein Drittel erweitert werden – in dem die Bandbreite der Außentemperatur für maximale Frischluftzufuhr nach oben und unten zusätzlich erweitert wird. Auch für die Aquasphere-Anlagen der TopClass 500 ist diese Erweiterung auf Wunsch möglich – dies schließt die Doppelstockmodelle S 531 DT und das Vorgängermodell S 431 DT mit ein. Für Reisebusunternehmen stellt dieser zusätzliche Frischluftanteil der Klimaanlage eine attraktive Möglichkeit dar, das Infektionsrisiko für Fahrer und Fahrgäste nachweislich zu senken, auch wenn dies moderate Einbußen beim Temperaturkomfort und einen gewissen Mehrverbrauch an Kraftstoff bedeutet. Setra Kunden können sich von ihrem persönlichen Verkaufsmitarbeiter zu diesem Thema unverbindlich beraten lassen.

Bereits heute reinigen Filtersysteme in den Klimasystemen der Omnibusse von Setra die Luft von Partikeln. Neue Aktivfilter steigern deren Wirkung nochmals erheblich: Die mehrlagig progressiv aufgebauten Hochleistungs-Partikelfilter verfügen zusätzlich über eine antivirale Funktionsschicht. Sie filtert feinste Aerosole. Das haben physikalische Prüfungen und mikrobiologische Untersuchungen bewiesen. Die Aktivfilter werden sowohl für die Dachklimaanlage, für die Umluftfilter als auch für die Front-Klimabox verwendet. Für die ComfortClass 500 sind sie seit Mitte August bestellbar, sowohl für Neufahrzeuge als auch zur Nachrüstung. Ende August folgen der Doppelstockbus S 531 DT einschließlich des Vorgängermodells S 431 DT und im September die weiteren TopClass 500 Modelle. Setra kann zu diesen Terminen bei Neufahrzeugen auch bereits aufgelegte Modelle nachrüsten. Die mit einem Aktivfilter ausgestatteten Fahrzeuge werden auch mit einem für den Fahrgast sichtbaren Aufkleber im Einstiegsbereich entsprechend gekennzeichnet.

Aktivfilter im Klimasystem

Aktivfilter im Klimasystem

Aktivfilter im Klimasystem

Aktivfilter im Klimasystem

Minimierung der Schadstoffe durch effiziente Feinfilterung der Frisch- und Umluft.

Minimierung der Schadstoffe durch effiziente Feinfilterung der Frisch- und Umluft.

Gerade in Verkehrsmitteln, in denen viele Menschen zusammenkommen, können sich Krankheitserreger schnell verbreiten. Eine regelmäßige Handhygiene ist daher wichtig. Die hygienischste Lösung für den Omnibus ist ein sensorgesteuerter Desinfektionsmittelspender. Diese kontaktlose Variante verhindert, dass die Hände mit dem Gerät in Berührung kommen. So kann es erst gar nicht zu einer Keimübertragung kommen. Der sensorgesteuerte Desinfektionsmittelspender wird voraussichtlich ab Ende August bestellbar sein.

Vor Fahrtantritt:

  • Fahrzeug bei laufendem Motor sowie geschlossenen Türen und Fahrerfenster im Lüftungsbetrieb (HLK deaktiviert) mit Frischluft durchspülen. Dauer vier Minuten, bei Gebläsedrehzahl mindestens 50 Prozent. Danach den „HLK-AUTO“-Modus aktivieren.
  • Freien Querschnitt der Entlüftungsgitter im Gepäckraum und unter dem Ersatzrad kontrollieren.

Unterwegs:

  • Fahrerfenster und Dachluken geschlossen halten.
  • Klimatisierung im „AUTO“-Modus, „SMOG“- und Reheat-Taste nur bei Bedarf verwenden.
  • Zur Vermeidung der „SMOG“-Taste im Stau Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.
  • Luftwechselrate kann durch höhere Gebläsedrehzahl nochmals gesteigert werden.

Nach Fahrtende:

  • Fahrzeug bei laufendem Motor und geschlossenen Türen und Fahrerfenster im Lüftungsbetrieb (HLK deaktiviert) mit Frischluft durchspülen. Dauer vier Minuten, bei Gebläsedrehzahl mindestens 50 Prozent. Danach den „HLK-AUTO“-Modus aktivieren.
  • Freien Querschnitt der Entlüftungsgitter im Gepäckraum und unter dem Ersatzrad kontrollieren.
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